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Viele Besucher erfreuten sich am Peterlfeuer in Kammer

  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

20 Jugendliche organisierten das Fest – Feuer an der Buchleite war weit zu sehen


Traunstein/Kammer. Als die letzten Sonnenstrahlen die Chiemgauer Alpen in warmes Abendlicht tauchten und wenig später die meterhohen Flammen in den Himmel loderten, war schnell klar: Das Peterlfeuer auf der Buchleite in Rettenbach war auch heuer wieder ein besonderer Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Zahlreiche Besucher aus Kammer, Rettenbach und den umliegenden Ortschaften folgten der Einladung der Dorfjugend der Pfarrei Kammer und genossen einen stimmungsvollen Sommerabend in geselliger Atmosphäre.


Das Peterlfeuer zählt seit Generationen zu den festen Traditionen der Region und markiert für viele den Beginn des Sommers. Dass dieses Brauchtum auch heute noch lebendig ist, ist vor allem dem großen Einsatz der Dorfjugend zu verdanken. Bereits Tage vor der Veranstaltung kündigte der imposante Holzstapel am Ortseingang von Rettenbach das bevorstehende Ereignis an.


Mit viel Engagement und zahlreichen Arbeitsstunden hatten Andreas Gröbner, Martin Pohl, Johannes Geisreiter, Luisa Plut, Maria Huber und Christoph Kosak gemeinsam mit rund 20 weiteren Jugendlichen das Fest vorbereitet. Sie kümmerten sich nicht nur um den Aufbau des gewaltigen Holzstoßes, sondern sorgten auch für die Bewirtung der Gäste. Gekühlte Getränke, frisch Gegrilltes und ein reichhaltiges Küchenbuffet ließen keine Wünsche offen und trugen dazu bei, dass sich die Besucher rundum wohlfühlten.


Bis weit in die Nacht hinein wurde an den Biertischen geratscht, gelacht und gemeinsam gefeiert. Während das Peterlfeuer weithin sichtbar über der Buchleite brannte, genossen die Gäste den Blick auf die Chiemgauer Alpen und die besondere Stimmung eines lauen Sommerabends. Das lodernde Feuer schuf eine beinahe romantische Kulisse und machte einmal mehr deutlich, weshalb diese Tradition Jahr für Jahr so viele Menschen zusammenführt.


Entsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen nach der gelungenen Veranstaltung. „Unsere Jugendlichen haben einmal mehr bewiesen, dass sie ein hervorragend eingespieltes Team sind. Ohne ihren Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Begeisterung wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. Darauf können wir wirklich stolz sein“, betonte Jugendleiter Andreas Gröbner.


Auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martin Pohl hob das Engagement der jungen Helfer hervor: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Herzblut sich unsere Jugendlichen für das Dorfleben einsetzen. Sie bewahren nicht nur eine liebgewonnene Tradition, sondern schaffen zugleich einen Ort der Begegnung für Jung und Alt. Das Peterlfeuer hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Dorfgemeinschaft ist.“



 
 
 

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