top of page
15-05-05-Kammer-001-2015.JPG

Breites Sportangebot für „alle Lebenslagen“ in Kammer

  • vor 1 Stunde
  • 4 Min. Lesezeit

DJK hat einige große Projekte vor sich – Turnhalle sorgt für Aufwind


Traunstein, Kammer. In ihrer Jahreshauptversammlung zeichneten die Verantwortlichen des Gesamtvereins der DJK Kammer ein positives Bild von der Entwicklung (wir berichteten bereits). Dabei wurde unter anderem darüber informiert, dass auf dem Dach des Sportheims eine Photovoltaikanlage installiert wurde, die dazu beiträgt, die Stromkosten deutlich zu senken. Die Spartenleiter nutzten die Versammlung außerdem, um über sportliche Erfolge ihrer Abteilungen und anstehende Projekte zu sprechen. Dabei kamen sowohl die sich in einem schlechten Zustand befindlichen Tennisplätze als auch die Probleme nach der Sanierung der Stockbahnen im Saal des Gasthauses zur Post zur Sprache.


Georg Huber von der Fußballabteilung zeigte sich mit den Leistungen der beiden Herrenmannschaften zufrieden und freute sich insbesondere darüber, „dass unsere Zweite derzeit auf einem Aufstiegsrelegationsplatz steht“. Das Gauditurnier wurde im vergangenen Jahr mit dem Sundown OpenAir des Arbeiter- und Burschenvereins kombiniert. 13 Freizeitmannschaften beteiligten sich an dieser Traditionsveranstaltung der DJK. In diesem Jahr soll das Turnier im Rahmen des Vereinsfestes am Sportplatz eine Neuauflage finden.


Außerdem lobte der Abteilungsleiter die Fußballer für ihre Aktivitäten in den Wintermonaten. Das DJK-Männerballett der Fußballer sorgte bei mehreren Veranstaltungen für frenetischen Jubel. Weiter informierte Georg Huber, dass in diesem Jahr wieder einige Instandhaltungsarbeiten am Fußballplatz durchgeführt werden. Außerdem müssten am Parkplatz mehrere Ausbesserungsarbeiten erfolgen. Ein zusätzliches Ballfangnetz am Trainingsplatz soll noch in diesem Jahr angebracht werden.


Oliver Freinecker lieferte unterdessen einen Überblick über den Fußballnachwuchs. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er den Dank an alle Trainer und Betreuer, die neben der sportlichen Ausbildung insbesondere das „Wir-Gefühl“ sowie sportliche Werte wie Teamgeist und Verlässlichkeit vermitteln.

Neben einem sportlichen Überblick informierte er auch darüber, dass man mit dem Nachwuchs unter anderem ein Trainingslager in Inzell durchgeführt und mit der Fußballjugend ein Bayern-Spiel in der Allianz Arena besucht habe.


Sport in der neuen Halle erfreut sich großen Zulaufs

„Rund 250 Sportlerinnen und Sportler im Alter von ein bis 90 Jahren nehmen unsere Angebote in Anspruch“, freute sich die stellvertretende Abteilungsleiterin Gymnastik, Hannah Jahner, und informierte darüber, „dass wir gerade dabei sind, noch ein Angebot für Jugendliche im Bereich Tanzen zu entwickeln“. An fast allen Tagen in der Woche gibt es derzeit in der Turnhalle ein Angebot, sich sportlich zu betätigen.


Sie gab auch bekannt, „dass aktuell beim Mutter-Kind-Turnen von Alexandra Wendl wieder Plätze frei sind“, und machte Werbung für die „Freizeit-Ballspielgruppe“ am Mittwochabend. Im sogenannten „Sport im Ort“-Programm von Andrea Weichold trainieren mittlerweile regelmäßig mehr als 30 Teilnehmer in der neuen Halle. Mit Johanna Gartner habe man außerdem eine neue Trainerin gewinnen können, die demnächst Kursangebote übernehmen wird.


„Ein abwechslungsreiches Kursangebot für Senioren, bei dem das Miteinander im Vordergrund steht, bietet jeden Montag Alois Gartner an“, informierte die stellvertretende Abteilungsleitung und berichtete auch darüber, „dass man sogar einen Salsakurs für alle Tanzbegeisterten anbietet“. Gleichzeitig informierte sie, dass im vergangenen Jahr zahlreiche Sportgeräte angeschafft werden konnten.

Von einem „absolut geilen Winter“ sprach Johannes Pollak von der Skiabteilung und freute sich gleich über mehrere sportliche Erfolge bei den zahlreichen Rennwochenenden. Weiter informierte er, „dass unsere neue Skikleidung für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgt und bei allen Aktiven gut ankommt“.


Der Pumuckl-Cup ist seit Jahren ein Aushängeschild der DJK Kammer und war auch heuer mit fast 240 Startern wieder ein tolles Ski-Event für den Nachwuchs. Johannes Pollak nutzte außerdem die Gelegenheit, um für Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Vereinsbus zu werben. „Wer etwas weiß, wo wir einen guten Bus zu günstigen Konditionen erwerben können, der darf sich gerne melden“, betonte er und fügte augenzwinkernd hinzu, „natürlich würden wir uns auch über eine Spende in Form eines Neunsitzers freuen“.


Kritik an der Sanierungsqualität der Stockbahnen

„Wir wollen als Abteilung sichtbarer und auch für den Nachwuchs attraktiver werden“, informierte Martin Haberlander vom Stocksport. Dazu habe man mittlerweile einen zweiten Trainingstag auf den Stockbahnen eingeführt. „Am Sonntagvormittag bieten wir zusätzlich die Möglichkeit, bei schönem Wetter in ungezwungener Runde das Stockschießen für sich zu entdecken“, so der Abteilungsleiter.


Kritisch merkte er an, „dass die Renovierung der Stockbahnen weit von der erforderlichen Qualität entfernt sei und man sich nach wie vor um Abhilfe mit der ausführenden Firma bemühe“. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb leide unter den Unebenheiten der Bahnen, kritisierte der Abteilungsleiter und brachte seine Hoffnung auf eine rasche Beseitigung der Mängel zum Ausdruck.


Gleichzeitig gab er bekannt, dass sowohl im Winter auf Eis als auch im Sommer auf Asphalt der Klassenerhalt geschafft wurde. 13 Mannschaften beteiligten sich außerdem an der Dorfmeisterschaft. Zum zweitägigen „Drechsler-Kone-Gedächtnisturnier“ konnten unter anderem der EC Wegscheid nahe Passau an den Sportanlagen in Kammer begrüßt werden.


Zwei der vier Tennisplätze sind in einem schlechten Zustand

Andreas Zaunik von der Tennisabteilung freute sich unterdessen darüber, dass man wieder mit einer Kinder- und Jugendmannschaft am Start ist. Besonders lobte er dabei Sophia Lampoltshammer, die im Winter ein regelmäßiges Nachwuchstraining in der Turnhalle angeboten hatte.


Der Abteilungsleiter griff in seinem Bericht auch den schlechten Zustand der Plätze 3 und 4 auf. Die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung beziehungsweise den Umbau liegen demnach im sechsstelligen Bereich. „Ob, was und wie wir sanieren können, hängt damit im Wesentlichen von verschiedenen Fördertöpfen ab“, so Andreas Zaunik. Dabei bestehe der Wunsch, einen der bisherigen Ascheplätze in einen Allwetterplatz umzuwandeln und dabei einen Tennisplatz zu erhalten, aber auch andere Sportarten wie Fußball zu ermöglichen.


Abgerundet wurde der Informationsreigen von Heinz Kosak seitens der Tischtennisabteilung. „Unsere beiden Mannschaften belegen derzeit einen guten vierten und sechsten Platz“, freute er sich und nutzte ebenfalls die Gelegenheit, auf das Angebot der Abteilung aufmerksam zu machen.


„Wir sind eine Breitensportabteilung und freuen uns über jeden zwischen 10 und 80 Jahren, der Freude am Tischtennis hat“, so der Abteilungsleiter. Trainiert wird zwischen September und Ende März jeweils am Dienstag- und Freitagabend in der Halle.


Text/Bild: Hubert Hobmaier



 
 
 

Kommentare


bottom of page