Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach wählt neuen Vorstand
- vor 8 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Verein setzt auf Gemeinschaft und Dialog – Viele Themen auf der Agenda
Kammer, Rettenbach. Die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach e.V. stellt die Weichen für die Zukunft: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unter dem Dach der Grundschule Kammer wurde vor wenigen Tagen eine neue Vorstandschaft gewählt. Mit Katharina Stadler, Albert Rieder und Hubert Hobmaier übernimmt ein neues Team die Verantwortung für den Verein und möchte die Entwicklung des Dorfes gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv begleiten.
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Mitglieder und sehen diese Aufgabe als große Verantwortung“, erklärt der neue Vorstand Hubert Hobmaier und ergänzt, „unsere Heimat liegt uns am Herzen. Kammer, Rettenbach und die umliegenden Weiler leben von ihrer Geschichte, ihren Traditionen und vor allem von den Menschen, die hier wohnen. Genau dieses starke Miteinander möchten wir erhalten und weiterentwickeln.“
Gleichzeitig blickt der neue Vorstand mit großer Wertschätzung auf die Arbeit der bisherigen Verantwortlichen zurück. Ein besonderer Dank gilt dem bisherigen Vorsitzenden Guido Haarpaintner sowie Katharina Kammer, die als Vereinskassierin die finanziellen Angelegenheiten des Vereins im Blick hatte.
Dorfentwicklung als gemeinsamer Prozess
Für den neuen Vorstand steht fest: Erfolgreiche Dorfentwicklung kann nur gemeinsam gelingen. Der Verein versteht sich als Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Ideen einbringen und die Zukunft ihrer Heimat aktiv mitgestalten möchten.
„Wir wollen zuhören, Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Anregungen aufnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln“, freut sich Katharina Stadler auf die anstehenden Aufgaben und betont, „die Zukunft von Kammer und Rettenbach entsteht nicht im Vorstand allein, sondern in der Mitte unserer Dorfgemeinschaft.“
Dabei stehen zahlreiche Zukunftsthemen im Mittelpunkt. Dazu gehören unter anderem die Weiterentwicklung der Ortsstruktur, eine zukunftsfähige Wasser- und Energieversorgung, die Verkehrssituation sowie nachhaltige und ökologische Fragestellungen. Der Verein möchte diese Themen frühzeitig begleiten, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort sowie den Verantwortlichen der Stadt Traunstein Lösungen entwickeln.
Vereine und Stadt als wichtige Partner
Eine besondere Bedeutung misst die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach den örtlichen Vereinen bei. Sie seien ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und prägen das Miteinander entscheidend. „Unsere Vereine schaffen Begegnungen, halten Traditionen lebendig und verbinden Menschen über Generationen hinweg“, so die Einschätzung des neuen stellvertretenden Vorsitzenden Albert Rieder.
Deshalb wolle man den Austausch mit den Vereinsvorständen, aber auch mit Unternehmen, Handwerksbetrieben, der Kirche sowie der Stadt Traunstein weiter intensivieren. Auch Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, die Stadträtinnen und Stadträte und die Verwaltung sollen als wichtige Partner in die Entwicklung einbezogen werden. Ziel sei eine konstruktive Zusammenarbeit, um gemeinsam gute Lösungen für das Dorf zu entwickeln.
Die neue Vorstandschaft ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich einzubringen. „Jede Idee, jede Unterstützung und jede Form des Engagements ist wertvoll. Eine lebendige Dorfentwicklung lebt davon, dass viele Menschen mitmachen“, betont Hubert Hobmaier. Über die Homepage des Vereins sowie über Veranstaltungen möchte die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach künftig regelmäßig über aktuelle Themen und Projekte informieren. Gleichzeitig setzt der Verein auf den persönlichen Austausch mit den Menschen vor Ort.
„Wir möchten den besonderen Charakter unseres Dorfes bewahren und gleichzeitig die Zukunft mitgestalten – mit Augenmaß, Zusammenhalt und Verantwortung für kommende Generationen“, so das Ziel der neuen Vorstandschaft. Gemeinsam Zukunft gestalten – unter diesem Leitgedanken möchte die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach e.V. die nächsten Schritte gehen und möglichst viele Menschen auf diesem Weg mitnehmen.
Text/Bild: Hubert Hobmaier


