top of page
15-05-05-Kammer-001-2015.JPG

Stammtisch Dorfentwicklung Kammer - Rettenbach

  • 2. März
  • 2 Min. Lesezeit

2. Stammtisch Dorfentwicklung Kammer/Rettenbach mit allen ortsansässigen Kandidaten der Stadtratswahlen war ein voller Erfolg


Dreizehn Stadtratskandidaten stellten sich den Fragen zu Wohnen und Verkehr in Kammer/Rettenbach.


Der Vereinsvorstand freute sich über so viel Engagement aus unserem Dorf. In allen Parteien und Gruppierungen finden sich Kandidaten aus Kammer oder mit aktiven Verbindungen zum Dorf.


In der ersten Runde stellten sich alle jeweils eine Minute vor und umrissen ihre Motivation oder ihren beruflichen Schwerpunkt, den sie in den Stadtrat gerne einbringen würden. Von verschiedenen Handwerksmeistern bis zum pädagogischen Fachpersonal, von junggebliebenen Rentnern bis zu Müttern und Vätern in der Familienphase – ganz verschiedene Hintergründe, aus denen sie alle stammen – aber sie alle verbindet eines - ihre Verbundenheit zum Dorf.

In der zweiten Runde zu Tempo 30 und Rufbus unterschieden sich die Meinungen dann doch: neben „Tempo 30 durch das ganze Dorf“ bis zu „anderen Querungshilfen“ und „ist doch in Ordnung, so wie es ist“, konnte man hören. Der Rufbus sei ein guter Ansatz, waren sich alle einig. Doch die amtierenden Stadträte und der anwesende 3. Bürgermeister, Sepp Kaiser, zeigten auch die finanziellen Grenzen des Systems auf, nachdem es nun keine Förderung mehr dafür gäbe. Die meisten waren sich allerdings einig, dass der Bus erhalten bleiben solle.

Beim Thema Wohnen war überwiegend Konsens zu hören. Verschiedene Wohnformen sollen künftig ermöglicht werden, das wünschten sich fast alle. Einigen war wichtig, dass Kammer/R. nicht zu schnell wachsen solle. Anderen war das wertvolle Gut Boden und Wasser wichtig, das nicht verschwendet werden solle. Ein gemeinsam genutztes Blockheizkraftwerk oder eine große Regenwasserzisterne für alle, wäre nicht nur gut für Klimaschutz, sondern würde auch den Geldbeutel schonen, so ein Statement.


Kritisch wurde von einem Gast angemerkt, wieso man nicht ausspreche, dass die Stadt zwischen Kammer und Rettenbach inzwischen Grundbesitzer sei. Von den amtierenden Stadträten wurde gesagt, dass man noch nicht wisse, was die Stadt damit vorhabe und die Zufahrtsrechte noch ungeklärt seien.


Eine weitere Frage, bezog sich auf die Buslinie nach Traunreut, die mal im Plan erscheine, mal nicht. Da hier die Stadt nicht zuständig sei, konnte man dieses Thema nicht befriedigend vertiefen.


Insgesamt lässt sich ein positives Resümee dieser Veranstaltung ziehen. Sollten aus diesem Kreis Leute in den Stadtrat gewählt werden, hat sich gezeigt, dass man miteinander eine gute Gesprächsbasis hat und das Kennenlernen sicherlich auch für eine Zusammenarbeit gut war.


Für den Vorstand

Katharina


Text/Bild: Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach e.V.



 
 
 

Kommentare


bottom of page