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„Volles Haus“ und tolle Stimmung beim Blau-Weiss-Ball

Neun Garden überzeugten mit Auftritten – Dienstag Kehraus in Rettenbach


Kammer. Ein begeistertes Publikum sowie ein Programm, das sich sehen lassen kann, so kann man den diesjährigen Blau Weiss Ball der Kammerer Faschingsfreunde zusammenfassen. Neun Garden haben dazu beigetragen, dass die Gäste im vollbesetzten Saal des Gasthauses Jobst in Rettenbach ein ebenso abwechslungsreiches wie spektakuläres Programm zu sehen bekamen. Die Stimmungsband „OrangeClub“ sorgte stets für volle Tanzflächen und bei der „DJ-Party“ unter dem Dach des Gasthauses tanzen ebenso unzählige Faschingsbegeisterte bis tief in die Nacht. Am Faschingsdienstag veranstalten die Faschingsfreunde Blau Weiss Kammer einen Kehraus in Rettenbach. Hier gibt es das letzte Mal in der Saison die Möglichkeit das Tanzbein zu schwingen und das sehenswerte Programm der „Blau-Weissen“ zu sehen.


Präsident Max Hiebl führte als Moderator durch den Abend, der von den Auftritten der Kinder- und Jugendgarde aus Kammer eröffnet wurde. „Die Gäste sahen nicht nur künstlerisch großartig ausgearbeitete, sondern auch unfallfreie Auftritte“, freute sich Max Hiebl am Ende einer langen Ballnacht. Im Laufe des Abends brachten die Gastgeber alles auf die Bühne, was Rang und Namen hat. So schwebte auch das Prinzenpaar Florian III. und Jacqueline I. zu feinen Walzerklängen über die Bühne und erfreute so die Zuseher. Spektakuläre Hebefiguren zur Marschmusik präsentierten das Tanzpaar „Melly und Tommy“ und ernteten für ihre Darbietung kräftig Applaus.


Zweifelsohne als Höhepunkt des Abends darf man den Auftritt der etwa 20-köpfigen „Blau-Weissen“ Showgruppe bezeichnen, die unter dem Motto „Kammer – Beinhart“, mit sehenswerten Hebefiguren einen ebenso akrobatischen wie ausdrucksstarken Tanz auf die Bühne brachte und dafür reichlich Applaus erntete. Das die Gastgeber nicht nur tänzerisch einmal mehr mit sehenswerten Einlagen überzeugten, sondern auch in Sachen „Saaldekoration“ mit künstlerischer Klasse bestachen, zeigte der liebevoll geschmückte Saal des Gasthauses, der ganz im Zeichen der „Kammerer Rocker“ stand.

Neben den Blau Weissen selbst sorgten die Gastgruppen für ein abwechslungsreiches wie sehenswertes Bühnenprogramm. Neben der Showtanzgruppe Grabenstätt, den Faschingsfreunden aus Chieming, der Veitsgroma Zunft mit Fanfarenzug aus Traunstein, den Faschingsfreunden Trostberg, dem Faschingsclub Tittmoning, SoHalunke aus Waging, der Faschingsgilde Prutting, dem Faschingsverein aus Heiligkreuz war sogar der Faschingsverein Narhalla aus Hallbergmoos angereist und hat mit seiner Aufführung „The Art of Rock“ für beste Unterhaltung gesorgt.


Nicht nur die Garden nutzten die Tanzfläche für ihre Aufführungen auch die Gäste selbst schwangen zur Live-Musik der Top-Stimmungsband „OrangeClub“ eifrig das Tanzbein. Unzählige Sachpreise, gesponsert von zahlreichen Firmen und Betrieben, wechselten bei der großen Tombola ihre Besitzer und vor allem das jüngere Publikum vergnügte sich bei der „DJ-Party“ im sogenannten Wein-Stüberl unter dem Dach des Gasthauses Jobst. DJ „Christian“ mit seinem Team sowie einer Bar rundeten das Angebot des diesjährigen Balles ab. Für alle „Nachtschwärmer“ unter den Gästen endete die Ballnacht zum „traditionellen Donisl“ in der Gaststube. Alle Hände voll zu tun hatten auch die Aktiven der Feuerwehr Kammer, die sich darum kümmerten, dass alle Gäste einen „passenden“ Parkplatz fanden und für die Verkehrsabsicherung sorgten.


Am Dienstag (13.2.) endet eine ebenso kurze wie intensive Faschingssaison für die heimischen Garden. Die Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer organisieren auch in diesem Jahr wieder einen Kehraus, der um 19:30 Uhr im Gasthaus Jobst startet. Neben den Auftritten der Blau-Weissen, haben die Gäste die Möglichkeit, zur Musik von „OrangeClub“ ausführlich das Tanzbein zu schwingen. Abgerundet wird der Abend mit einem sehenswerten und lustigen Faschingsbegräbnis. „Gerade unser Kehraus ist bei Tanzbegeisterten sehr beliebt, weil es reichlich Möglichkeiten gibt, seine Tanzkünste zum Besten zu geben“, so Max Hiebl und ergänzt mit einem Augenzwinkern, „für Nichttänzer und für Tanzpausen gibt es natürlich auch wieder eine Bar, ehe um Mitternacht der Aschermittwoch dem Fasching in dieser Saison den Gar ausmacht“.


Text: Hubert Hobmaier




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