Erntedank in Kammer: Dankbarkeit verbindet die Pfarrgemeinde
Gut besuchte Gottesdienstfeier und geselliges Beisammensein im Pfarrheim – Viele Helfer sorgten für ein gelungenes Fest
Kammer. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Pfarrkirche in Kammer bei der diesjährigen Erntedankfeier. Gemeinsam mit Pfarrer Josef Heiß feierten die Gläubigen den Gottesdienst und erinnerten sich daran, dass eine gute Ernte, ausreichend Nahrung und ein Leben in Frieden und Gemeinschaft keine Selbstverständlichkeit sind. Insbesondere die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sowie die Mesnerin Irmi Gartner hatten dabei viel Liebe in die Vorbereitungen und die Dekoration gesteckt und konnten sich am Ende über viel positiven Zuspruch und ein geselliges Erntedankfest freuen.
Erntedank ist weit mehr als ein traditioneller kirchlicher Feiertag. Das Fest lädt dazu ein, innezuhalten, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und sich bewusst zu machen, wofür man dankbar sein darf. Neben den Erträgen aus Landwirtschaft und Garten gehören dazu auch Gesundheit, Zusammenhalt und die Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen. Zugleich erinnert Erntedank daran, verantwortungsvoll mit den Gaben der Natur umzugehen und den Wert unserer Lebensmittel zu schätzen.
Dankbarkeit zeigt sich auch im Miteinander
Wie lebendig die Gemeinschaft in Kammer ist, zeigte sich nicht nur beim gut besuchten Gottesdienst, sondern auch beim anschließenden Frühschoppen im Pfarrheim. Bei Weißwürsten, Wiener Würstchen und Debrezinern nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Vormittag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Auch für die jüngsten Besucher war einiges geboten. Beim Milchtütenstapeln, Dosenwerfen und Ringewerfen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Beim Basteln mit Kastanien waren außerdem Kreativität und Fantasie gefragt. So wurde das Erntedankfest zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Viele helfende Hände machen das Fest möglich
Dass eine solche Feier gelingt, ist keineswegs selbstverständlich. Hinter den Kulissen waren zahlreiche fleißige Helfer im Einsatz. Besonders der Pfarrgemeinderat engagierte sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes. Von der Organisation über die Bewirtung bis hin zu den Angeboten für die Kinder trugen viele Hände dazu bei, dass sich die Besucher wohlfühlten und den Tag genießen konnten.
Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dr. Martin Pohl zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. „Erntedank bedeutet für uns, nicht nur für die Früchte der Natur dankbar zu sein, sondern auch für die Menschen, die unsere Pfarrgemeinde mit Leben füllen. Es ist schön zu sehen, wie viele zusammenhelfen, damit ein solches Fest gelingt. Dieses Miteinander ist alles andere als selbstverständlich und dafür dürfen wir ebenfalls von Herzen dankbar sein“, betonte Martin Pohl. Seine Aussage unterstreicht auch Pfarrgemeinderätin Gerlinde Stuhlreiter, indem sie sagt, „in unserem Gremium herrscht ein gutes Miteinander, so dass man mit viel Elan und Freude an die Vorbereitung beziehungsweise Durchführung der Veranstaltung gegangen ist“.
Als kleines Zeichen der Dankbarkeit überreichten der Pfarrgemeinderatsvorsitzende zusammen mit beiden Pfarrgemeinderäten Martina Weber und Anna Jobst an die Mesnerin Irmi Gartner einen Blumenstrauß. Mit viel Liebe zum Detail hatte sich diese im Vorfeld des Gottesdienstes um die Gestaltung des Erntedankaltars gekümmert. Beim Schmücken der gesamten Kirche wurde sie von Josef Schmalzbauer unterstützt.
Die Erntedankfeier in Kammer machte damit deutlich, worum es bei diesem Fest im Kern geht, nämlich innezuhalten, die kleinen und großen Geschenke des Lebens wahrzunehmen und Dankbarkeit nicht nur in Worten, sondern auch im täglichen Miteinander zu zeigen. Der gut besuchte Gottesdienst, die fröhlichen Kinder und die vielen Begegnungen im Pfarrheim waren dafür ein schönes Zeichen.
Text/Bild: Hubert Hobmaier

Für die Herstellung des Erntedankaltars in der Pfarrkirche Kammer erhielt Mesnerin Irmi Gartner (Zweite von links) aus den Händen von Martina Weber, Martin Pohl und Anna Jobst (von links nach rechts) ein kleines Dankeschön in Form eines Blumengrußes.





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